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Studium oder Ausbildung? Auf diese Unterschiede kommt es an!

Aktualisiert: 18. Sept 2020


Du bist mit der Schule fertig und stehst jetzt vor der Frage aller Fragen: Ausbildung oder Studium? Praxisnah oder theorielastig? Wenn Studium, Fachhochschule oder Universität? Fragen über Fragen! Wir versuchen, ein bisschen Licht ins dunkle zu bringen!


Eine Ausbildung sieht wie folgt aus:

Studieren kannst Du in Deutschland an einer Fachhochschule oder einer Universität. Das Studium ist unterteilt in einen Bachelor und Master.

Der Bachelor dauert meist 6 Semester, der Master 4. Es gibt aber auch Hochschulen, an denen die Aufteilung Bachelor zu Master 7:3 ist! Die Lehreinheiten an einer Fachhochschule sind meist in kleineren Gruppen, praxisnaher und etwas verschulter. An der Universität ist es nicht unüblich, dass Du mit 300 anderen Studenten in einem Hörsaal sitzt und dem Professor bei der Vorlesung zuhörst. In kleineren Gruppen werden aber auch Übungen und Tutorien angeboten, bei denen kontrolliert wird, ob Du die Aufgaben korrekt erledigst und fristgerecht abgibst. Aber nicht in jedem Fach.

Es wird also mehr Eigeninitiative und Selbststudium an einer Universität von Dir gefordert und erwartet. Ein Bildungsweg über die Universität fördert Deine selbstständige Arbeitsweise und Deine persönliche Entwicklung.


Entscheidest Du Dich für eine Ausbildung, stehen dir verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Nehmen wir als Beispiel die Ausbildung als staatlich anerkannte(r) Erzieher/in.

Dort hast Du die Möglichkeiten eine berufsbegleitende Ausbildung (PIA) zu starten. Mit der berufsbegleitenden Ausbildung, bist du vonAnfang an in einer festen sozialen Einrichtung. Diese besuchst du meist 3 Tage die Woche und bist 2 Wochentage in der Schule, um pädagogische Grundbausteine und verschiedene Erziehungsstile zu erlernen.

Darüber hinaus kannst Du auch eine pädagogische Ausbildung starten, bei der Du zunächst 2 Jahre in der Schule bist, in welcher Du aber verschiedene Praktika in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen absolvierst und im 3 Ausbildungsjahr (dem Anerkennungsjahr) in einer von Dir ausgesuchten Einrichtung die Praxis kennen lernst.


Wie Du siehst, kannst Du Dich zwischen verschiedenen Bildungswegen entscheiden.

Je nachdem, welche berufliche Laufbahn Du anstrebst, sind Deine Aufstiegschancen später mit einem höheren Bildungsabschluss besser.

Es gibt aber auch viele gute Beispiele dafür, dass sich Leute mit einem geringeren Bildungsgrad in einer Firma ganz weit nach oben gearbeitet haben - und das nur durch Fleiß und Ehrgeiz! Das zeigt – egal welche Ausbildung und welchen Abschluss Du anstrebst, am Ende kommt es auf Dich, Deine Ziele und Deinen Ehrgeiz an. Damit Du es schaffst, dass zu erreichen, was Du Dir vorgenommen hast!


Viel Erfolg dabei! Und entscheide Dich immer für das, was Dir am meisten Spaß macht. Denn mit Spaß an der Arbeit kommt Motivation und Ehrgeiz automatisch.

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