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Tipps gegen Burnout!

Aktualisiert: 18. Sept 2020


Nimm Stress-Symptome als Warnung und höre auf Deinen Körper.

Über 60% der Erwerbtätigen klagen über Stress am Arbeitsplatz. Mehr als 40% bejahen eine starke nervliche Anspannung. Viele krankheitsbedingten Fehlzeiten werden auf Stress zurückgeführt.

Bei diesen Faktoren kann Stress entstehen:

Äußere Faktoren:


· Übermäßiger Leistungsdruck

· Arbeitsverdichtung

· Abnahme von Beeinflussbarkeit

· Fehlende Wertschätzung von Vorgesetzten

· Mangelnder Entscheidungsspielraum

· Hohe Wochenarbeitszeiten

· Unsicherheit bzgl. der Arbeitsplatzes

· Geringe soziale Unterstützung


Persönliche Faktoren:

· Einzelkämpfer

· Zu hohes persönliches Engagement

· Sehr hohes Kontrollbedürfnis

· Starkes Verantwortungsbefinden

· Mangelnde Fähigkeit zur Abgrenzung

· Fehlender Ausgleich, wie zum Beispiel Sport

· Konfliktvermeidung

Mit diesen Tipps kannst Du ganz gezielt Stress in Deinem Alltag mindern:


1. Eingeständnis

Gestehe Dir ein, dass der Stress in Deinem Leben zu viel geworden ist.

2. Veränderung

Überlege, was Dich belastet und wie Du diese Belastung loswerden könntest.

3. Schritt für Schritt

Versuch Dir nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Es kann hilfreich sein, dass Du deine Ursachen für Deinen Stress priorisierst.

4. Ein Schritt zurück

Tritt einfach mal kürzer und verabschiede Dich von dem Gedanken immer alles alleine bewältigen zu müssen.

5. Einfach mal Nein sagen

Neun zu sagen fällt oft nicht leicht. Jedoch kann es sehr befreiend sein und es ist eine super Methode, Dich selbst zu schützen. Trau Dich das Stoppsignal selber zu setzen.

6. Negative Gedanken ausschalten

Eine negative Denkweise ist typisch für eine stressige Phase. Diese Gedanken verstärken den empfundenen Stress und laufen hauptsächlich unbewusst und automatisch ab.

7. Kontakte pflegen

In stressigen Zeiten neigt man gerne dazu sich zurückzuziehen. Gerade dann solltest Du den Kontakt zu Deinem Partner, Familienmitgliedern oder Freunden suchen.

8. Sich selbst reflektieren

Es tut gut, gelegentlich über sich selbst nachzudenken. Wie fühle ich mich? Wie läuft es in meinen Beruf? Was ist mir wichtig und wie kann ich das umsetzen?

9. Änderungspotenzial prüfen

Du darfst eine berufliche Unzufriedenheit auf keinen Fall zum Dauerzustand werden lassen. Sollte nichts in Deinen Job änderbar sein und Du noch unzufriedener wirst, solltest Du über einen Jobwechsel nachdenken.

10. Gelassenheit üben

Zu stressigen Situationen solltest Du erst einmal Abstand gewinnen, innehalten und dreimal tief ein- und ausatmen.

11. Täglich erholen

In der Freizeit gezielt einen Ausgleich zum Stress finden. Ob Sport, Freunde treffen oder einfach auf dem Sofa liegen, das ist von Person zu Person unterschiedlich.